Alles Gute im neuen Jahr
In ihrer ersten Sitzung im Jahre 2010 am 04. Januar konnte Unterzeichneter in seiner Eigenschaft als Präsident des Sektors immerhin 15 (von 23 möglichen) Vorstandsmitglieder begrüßen. Im Namen des Vorstandes übermittelte er allen Mitgliedern des Sektors Pensionierte, Rentner und Witwen des FNCTTFEL-Landesverbandes die besten Glückwünsche für das Neue Jahr, vor allem eine stabile Gesundheit!
Anschließend berichtete er über die wichtigsten nach der letzten Vorstandssitzung vom 07. Dezember innerhalb und außerhalb des Landesverbandes behandelten Probleme und Aktivitäten. Hiernach die wichtigsten :
Unterredungen mit dem Minister der FP und dem SYVICOL
Am 07. Dezember traf eine Delegation der Verbandsleitung, unter der Führung von Verbandspräsident Guy Greivelding, den neuen Minister der „Fonction publique“ François Biltgen und dessen delegierte Ministerkollegin Octavie Modert. Bei diesem Antrittsbesuch hat sich der Verbandspräsident für gute öffentliche Dienstleistungen in öffentlicher Hand und eine kontinuierliche Gehälterpolitik im öffentlichen Sektor stark gemacht. Zu den anstehenden Gehälterverhandlungen im öffentlichen Sektor trug er den beiden Ministern die Vorstellungen des FNCTTFEL-Landesverbandes vor.
Am Vormittag desselben Tages hatte die vorgenannte Delegation eine Aussprache mit dem neuen Vorstand des SYVICOL (Dachverband der Gemeinden und Städten), unter dem Vorsitz des Monnerich’er Bürgermeisters Dan Kersch, wobei es vorrangig um die von der Stadt Luxemburg beabsichtigte Auslagerung ihrer Gas- und Elektrizitätsnetze ging.
Verbandsrat vom 08. Dezember
Unter der Leitung von Verbandspräsident Guy Greivelding behandelte der Verbandsrat, das entscheidende Gremium zwischen zwei Kongressen, eine 11 Punkte begreifende Tagesordnung. Schwerpunkt war die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Lage.
Auch stand die von unserm Sektorvorstand bereits am 27. April eingeforderte Beitragsanpassung im Sektor Öffentlicher Dienst zur Beschlussfassung an. Der Vorschlag der Verbandsleitung, die Beiträge der Staats- und Gemeindebeamten in 3 Etappen an den statutarisch festgelegten Beitrag heranzuführen, wurde mehrheitlich angenommen.
Der Präsident der vom Verbandsrat eingesetzten Statutenkommission trug deren Vorschlag zur Verschmelzung der Gremien „Nationalvorstand und Verbandsrat“ sowie zur Umbenennung unseres Sektors in „Sektor Pensionierte“ vor. Dem nächsten Verbandsrat wird diese Statutenanpassung zur Abstimmung unterbreitet, damit die anstehenden verbandsinternen Wahlen unter den neuen Vorsaussetzungen abgehalten werden können.
Definitiv wurde der Forderungskatalog des FNCTTFEL-Landesverbandes in Sachen Gehälterverhandlungen im öffentlichen Dienst angenommen. Die Verbandsleitung wurde aufgefordert, bei den befreundeten Gewerkschaften auszuloten, in wieweit eine gemeinsame Verhandlungsplattform auf der Basis dieses Kataloges geschaffen werden kann.
Neue Zugverbindung zwischen Thionville und Esch/Belval bis Longwy
Am Montag, den 14. Dezember fuhr der 1. Métrolor-TER 2N – Personenzug auf der neuen Linie 80 zwischen Thionville und Esch-Belval bis Longwy. Die Fahrzeit beträgt 34 Minuten. Vorerst ist nur eine Hin- und Rückfahrt täglich vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten am Bahnhof Esch/Belval = neuer Bahnhof Belval-Université (voraussichtlich im September 2010) wird die Kadenz auf viermal täglich heraufgesetzt. Diese Verbindung ist ein wesentlich verbessertes Angebot für die Pendler aus dem Raum Thionville und Hettange-Grande.
Groβmanifestation der Eisenbahner in Brüssel
Am 17. Dezember demonstrierten rund 2.000 Bahnbeschäftigte (darunter auch eine grosse Delegation des Landesverbandes) anlässlich des Ratstreffens der Verkehrsminister in Brüssel gegen die weitere Liberalisierung und Privatisierung von Eisenbahndienstleistungen. Die Föderation der Europäischen Transportarbeiter-Gewerkschaften (ETF) hatte zu dieser Manifestation aufgerufen. Unserm Verbandspräsident Guy Greivelding kam die Ehre zu, in seiner Eigenschaft als Präsident der ETF-Sektion Eisenbahnen als Hauptredner aufzutreten.
In seiner vernichtenden Bilanz der bisherigen Liberalisierungs-Maßnahmen innerhalb der EU erbrachte Guy Greivelding den Beweis, dass seit 1990 (also innerhalb von 20 Jahren) rund 800.000 sozial gut abgesicherte Arbeitsplätze vernichtet oder in private Gesellschaften mit weit schlechterer sozialer Absicherung überführt wurden.
Ab dem 1. Januar 2010 tritt die Liberalisierung (nach der des Frachtbereiches im Jahre 2007) des internationalen Passagierverkehrs auf der Schiene in Kraft. Wann wird nun die Stunde für den verbleibenden nationalen öffentlichen Personentransport (ÖNPV) und die obligatorische Trennung von Netz und Betreiber schlagen?
Die ETF-Gewerkschaften mit ihren 2,5 Millionen Mitglieder sind ihrerseits fest entschlossen, sich mit allen Mitteln, auch mit einer generellen Arbeitsniederlegung, gegen eine weitere Demontage der staatlichen Eisenbahngesellschaften zur Wehr zu setzen.
Finanzangelegenheiten des Sektors
Nach Eingang des Verbandssubsides für 2009 belief sich der Kassenstand am 31. Dezember auf 20.812 € weniger 12.358 € an Anzahlungen auf den Sommerausflug 2010.
Programm für 2010
Die statutarische Konferenz unseres Sektors ist für den 28. Juni und diePensioniertenfeier (Matinee) zusammen mit der Chorale Albert Bousser für den 28. November jeweils im Casino Syndical in Bonneweg programmiert ist. Hierzu werden persönliche Einladungen verschickt. Der Sommerausflug (bereits ausgebucht) geht vom 14. bis 19. Juni nach Norddeich. Der Herbstausflug: eine Tagesfahrt mit dem neuen Passagierschiff „Princesse Marie Astrid“ von Wasserbillig nach Saarburg, ist für Donnerstag, den 23. September programmiert. Das Programm und die Einladung werden rechtzeitig im „Le Signal“ veröffentlicht.
Der Sommerausflug 2011 wird die pensionierten Verbandsmitglieder vom 20. bis 25. Juni 2011 ins Berner Oberland führen. Diese Reise wird auf der Pensioniertenfeier vorgestellt.
Eine Konferenz über den Zugang zu Alters- und Pflegeheime sowie zur Pflegeversicherung ist in Vorbereitung.
Nächste Sitzung
Am Montag, den 01. Februar um 15 Uhr.
der Sektor-Präsident,
Josy Konz



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