Gehälterabkommen unterzeichnet
Am 14. Juli 2010 wurde das Gehälterabkommen zwischen Regierung und CGFP unterschrieben. Die anderen im Öffentlichen Dienst vertretenen Gewerkschaften, darunter auch der FNCTTFEL-Landesverband, wurden leider nur kurz über den Inhalt des Abkommens informiert und konnten nicht aktiv an den Verhandlungen teilnehmen.In diesem Abkommen hat die Regierung ihre angekündigte Nullrunde beim Punktwert durchgeboxt, aber nur für 2010. Dank des Drucks der Gewerkschaften konnte der ursprünglich geplante Gehälterstopp bis 2014 vorerst abgeblockt werden. Aber nach dem Motto „Trau schau Wem“, müssen die Gewerkschaften jetzt sehr wachsam sein und ihren Druck auf die Regierenden aufrecht erhalten, denn für das Jahr 2011 muss neu verhandelt werden.
Der FNCTTFEL-Landesverband kann diesem Gehälterabkommen nichts Positives abgewinnen und hält an seinen Forderungen fest (zweimal +2,5% jährlich, sowohl in qualitativen, wie in quantitativen Maßnahmen). Nicht nur, weil die Bediensteten des Öffentlichen Dienstes nun bereits das dritte Jahr in Folge eine Nullrunde erdulden müssen, nein dies ist auch das falsche Signal an den Privatsektor, wo die Schaffenden gegenüber ihren Arbeitgebern jetzt gleichfalls kaum Gehaltsaufbesserungen durchsetzen können.
Die Verbandsleitung wird am kommenden 20. Juli dieses Gehälterabkommen im Detail analysieren und dann erneut Stellung beziehen.
(Mitgeteilt von der Verbandsleitung am 15. Juli 2010)





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