Gewerkschaften bei den Ministern Biltgen und Modert: "Divide et impera"
Nachdem der FNCTTFEL-Landesverband am 19. Mai 2010 öffentlich vor dem Ministerium für den Öffentlichen Dienst gegen die Geheimniskrämerei in Sachen Gehältervertrag, Gehälterrevision und Reform des Statuts protestiert hatte, haben die Minister Biltgen und Modert sich heute den ganzen Tag Zeit genommen, um alle im öffentlichen Sektor vertretenen Gewerkschaften, eine nach der anderen, zu empfangen, um sie einzeln darüber zu informieren, dass der Gehälterfächer im öffentlichen Sektor wesentlich ausgebaut werden müsse, dass dazu die Anfangsgehälter drastisch gekürzt und die Gehälter der höheren Laufbahn, unter anderem Direktoren und Minister, erhöht werden müssten. Außerdem wurde ihnen kund getan, dass das Vorankommen im öffentlichen Dienst künftig von der Bewertung des einzelnen Beamten abhängig gemacht werden soll, obschon man um die Gefahr derartiger (unweigerlich subjektiver und zum Teil willkürlicher) Bewertungen wisse; doch man arbeite daran. Schlussendlich wurde ihnen bestätigt, dass alles nichts kosten dürfe und die Regierung sowieso (« divide et impera ») ausschließlich mit der CGFP verhandeln wolle. Und dies wissend, dass über 50.000 Bedienstete der verschiedenen Sektoren im Öffentlichen Dienst direkt oder indirekt von Gehältervertrag, Gehälterrevision und Reform des Statuts betroffen sind und alle, dort vertretenen Gewerkschaften in diese Verhandlungen einbezogen werden müssten.
Der FNCTTFEL-Landesverband ist nach wie vor der Meinung, dass alle Gewerkschaften im öffentlichen Dienst gemeinsam diesem Angriff der Regierung und dem geplanten Sozialabbau entgegen treten, und das Spiel, jeden gegen jeden auszuspielen, nicht mitmachen sollen.
(Mitgeteilt vom FNCTTFEL-Landesverband am 15. Juni 2010)




Vorschlagen