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Landesverband

Editorial, Guy Greivelding: Öffentliche Dienstleistungen müssen in öffentlicher Hand bleiben

Noch vor Jahresende traf die Verbandsleitung unter der Führung von Präsident Guy Greivelding mit den Ministern des öffentlichen Dienstes, François Biltgen und Octavie Modert zusammen. Mit allem Nachdruck forderten die Verbandsvertreter die beiden Minister auf, die öffentlichen Dienstleistungen in öffentlicher Hand zu behalten. Nur so kann ihre gute Qualität gewahrt  und für alle Bürger zu denselben Bedingungen erhalten bleiben. Ein Auslagerung von öffentlichen Dienstleistungen kann für den Landesverband nicht in Frage kommen.

Auch will der Landesverband bei der geplanten Reform des Statuts des öffentlichen Beamten mitreden. Kategorisch lehnt er die Einführung eines Systems der Beförderungen über den Weg von Evaluierungen.

Ebenfalls drängte der Präsident auf die längst überfällige Gehälterrevision, die nun schon über zwei Jahrzehnte aussteht. Die Gehälterverhandlungen 2010-2011 im öffentlichen Sektor dürfen nicht mit einer Nullrunde enden. Der Landesverband fordert eine Zunahme der Gehältermasse von 5 Prozent für alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes für die nächsten zwei Jahren, selbstverständlich zusätzlich zum Index, der für die Lebensteuerung steht.     

Guy GREIVELDING

 

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